Regionales Sportanlagenkonzept

Wussten Sie, dass es ein «Regionales Sportanlagenkonzept RESAK aarau regio» gibt? Der Regionalplanungsverband hat das Konzept bei der Metron Raumentwicklung AG in Auftrag gegeben und Ende 2024 dem Regierungsrat zur Genehmigung eingereicht. Dies, weil der Kanton Aargau im Sportgesetz, das am 1. Mai 2026 in Kraft treten soll, die Erarbeitung regionaler Sportanlagenkonzepte fordert. Sie sind künftig auch Voraussetzung für den Erhalt von Fördergeldern aus dem Swisslos-Sportfonds, z.B. beim Bau von Turnhallen.

Fünf Handlungsschwerpunkte wurden im RESAK festgehalten:

  • Bau eines neuen Hallenbads mit 50-Meter-Becken
  • Neubau verschiedener, über die Region verteilter Dreifachturnhallen
  • Zusätzliche Rasenfelder, insbesondere wetterunabhängig nutzbare Kunstrasenfelder
  • Erarbeitung von Grundsätzen zur Finanzierung
  • proaktive, frühzeitige Flächensicherung für die langfristige Entwicklung der Sportinfrastruktur

Im RESAK aarau regio ist für Suhr westlich der Badi (neuer Badiweg) eine unbebaute Fläche von mehr als 10000 m2 als Potential für ein Rasensportfeld oder Hallenbad bezeichnet und östlich der Badi eine unbebaute Arbeitszone von über 17000 m2 für 2 Rasensportfelder.

Leider stimmt das neue, gemeindeeigene REL (Räumliches Entwicklungsleitbild), das am 15. Dezember 2025 vom Gemeinderat in Kraft gesetzt wurde, trotz Hinweis der FDP und wohl aus ideologischen Gründen nicht mit dem RESAK überein. Da steht zum Badiweg: «Attraktiver Grünraum zur Suhre hin, ökologische Aufwertung» und «Landwirtschaftsflächen im Bereich zwischen der Bahnlinie und Suhre erhalten». Zum Gebiet östlich der Badi steht da gar nichts.

Für die FDP heisst dies, dass im Hinblick auf die schon länger fällige Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung solche Ungereimtheiten eliminiert und auch alle weiteren Einflussfaktoren berücksichtigt werden müssen.