Der Gemeinderat Suhr hat bereits entschieden, dass keine Bewilligung erteilt würde, sollte eine offizielle Anfrage eingehen. Das Brügglifeld steht nicht in Aarau sondern auf Suhrer Boden und zudem in einem Wohnquartier. Die FDP Suhr unterstützt den Gemeinderat klar in seiner ablehnenden Haltung. Seit Jahren mutet man den Anwohnern eine übermässige Belastung zu. Da kann es nicht sein, dass zusätzlicher Lärm durch eine zweite Heimmannschaft und mit GC auch die Gefahr von Radau und Vandalismus im Quartier riskiert wird.
Es ist schon erstaunlich wie die von der Aargauer Zeitung befragten Aarauer Politiker salopp auf solche Zusatzbelastungen reagieren. Irgendwie zeugt es von einer gewissen Arroganz, dass man sich GC in Aarau vorstellen könnte, aber einfach jeweils nicht vor der eigenen Haustüre. Die FDP Suhr erinnert daran, dass das Areal Brügglifeld von den Suhrern bei der Zonenplanrevision in eine Einfamilienhauszone umgeteilt wurde um endlich die enormen Belastungen zu senken.
In diesem Zusammenhang sei auch erinnert, dass die FDP Suhr an der Gemeindeversammlung bereits den Projektierungskredit für die KEBA-Sanierung abgelehnt hat, dies aus Kosten- und Belastungsgründen. Das demnächst zur Abstimmung kommende Projekt ist im Laufe der Zeit von einem Sanierungs- zu einem Ausbauprojekt geworden. Und mit dem Neubau von Fussballgarderoben und Anpassungen von Trainingsfeldern soll auch nach dem Wegzug des FC Aarau vom Brügglifeld auf Suhrer Gemeindegebiet trainiert und gespielt werden. Da ist die Frage erlaubt, wieso diese Trainingsfelder nicht neben die neu erstellte Anlage im Schachen Aarau platziert werden können. (20.2.11, Urs Zimmermann Vorstand FDP Suhr)