Erfordernisse fürs Schulzentrum Dorf

Erfordernisse fürs Schulzentrum Dorf

 

Wegen steigenden Schülerzahlen, den bevorstehenden Bauprojekten und den neu in Suhr in die Bezirksschule gehenden Gränicher Schülerinnen und Schülern wird ein Ausbau des Schulzentrums

 

 

Dorf nötig. Der Gemeinderat hat daher einen Wettbewerb für die Schulraumerweiterung durchgeführt. Die Projekte der acht zur Teilnahme zugelassenen Architekturbüros konnten die Suhrerinnen und Suhrer im Schulhaus Ost begutachten und durch Fachleute erklären lassen. Das durch eine Jury ausgewählte Siegerprojekt wurde auch am letzten Infoforum der Gemeinde nochmals thematisiert.

 

Das Projekt wird einiges kosten, im Finanzplan sind dafür 14 Mio. Franken eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden ist Suhr zeitlich aber nicht so unter Druck, dass Raumbedürfnisse sofort mit Containern abgedeckt werden müssen. Die FDP Suhr hofft daher, dass das Projekt Schritt für Schritt verfeinert und gezielt für langfristige Bedürfnisse optimiert werden kann.

 

Notwendiges und Wünschbares ist sauber zu deklarieren und eine angemessene Raumreserve einzuplanen. Die Art des Schulunterrichts wird sich weiter verändern. Ob es in 15 oder 20 Jahren den Unterricht in Klassen in der heutigen Ausprägung noch geben wird, ist eher fraglich. Zu klären ist daher, ob alle Räume in der bisherigen fixen Art gebaut werden müssen. Könnten allenfalls grössere Räume, die flexibel unterteilbar sind, bereitgestellt werden. Der Trend geht ja allgemein eher Richtung flexible Lernlandschaft.

 

Im Zusammenhang mit einem Schulhaus-Neubau Dorf ist unbedingt auch auf eine verbesserte Querung der Tramstrasse und damit einer höheren Sicherheit auf dem Schulweg hinzuwirken. Die FDP Suhr erwartet vom Gemeinderat sinnvolle Lösungen. Kann z.B. die zu kleine, bestehende Unterführung gegen Süden vergrössert werden?